Der Lauf am Sonntag, den 10. Oktober ist für einige Läuferinnen und Läufer der Abschluß der Laufsaison 2010, während das Jahr 2011 dann mit den drei Winterläufen im Bürgerpark von Bremen wieder beginnt.
Bei strahlendem Sonnenschein – aber etwas starkem Wind – nahmen an den angebotenen Läufen insgesamt etwa 600 Läuferinnen und Läufer teil.
Von den Henschenbuschern haben sich diesmal nur zwei vom Lauftreff auf den Weg nach Osterholz-Scharmbeck gemacht, um am 5 Km-Lauf bzw. am 10 Km-Lauf teilzunehmen. Hartmut Schröder hat sich für den 5 Km-Lauf angemeldet, während Jörg Hilbert, wegen des nahenden Marathons in Athen, an beiden Laufangeboten teilnimmt. Kurzläufe von 5Km (und auch 10Km) sind eigentlich eher störend für das Marathontraining; aber ...
aus 12-jähriger Tradition wollte Jörg auf den OHZ-Lauf nicht verzichten, deshalb die 5Km + 10 Km so kurz hintereinander und am selben Tag.
Kurz vor dem 5 Km-Lauf stieß noch Torsten Stroh – ein Freund der Henschenbuscher dazu, somit liefen drei für Henschenbusch.
Hier nun die erzielten Laufzeiten der Henschenbuscher:
Hartmut Schröder lief die 5,1 Km in 23:48 Min. das ist der 4. Platz in M50
Jörg Hilbert benötigte für die 5,1 Km 26:46 Min. es war der 1. Platz in M70
- Gastläufer Torsten Stroh erzielte in 28:13 Min. den 15. Platz in M40 -
Jörg Hilbert erreichte beim anschließenden 10,3 Km-Lauf in 54:12 Min. den 3. Platz in seiner Altersklasse.
Jörg Hilbert
Am 19. September 2010 war es so weit. Die Wettläufe wurden alle erstmals vom Roland/ Marktplatz aus gestartet. Um 08.50 Uhr der 10 Km-Lauf, um 09.00 Uhr der swb-Marathon und um 10.50 Uhr der AOK-Halbmarathon.
Da von den Henschenbuschern keiner am Marathon teilgenommen hat, hier gleich die Läuferinnen und Läufer der BTV 1877 sortiert nach den Einlaufzeiten:
Beim 10Km-Lauf
Ingeborg Poerschke in 66:08 Min. = 12. Platz in der AK W55
Annegret Merke in 64:06 Min. = 2. Platz in der AK W60
Jörg Hilbert in 50:55 Min. = 2. Platz in der AK M70
Beim AOK-Halbmarathon
Carsten Dohrmann in 1:42:41 Std. = der 58. Platz in AK/M45
Alexandra Roeder in 1:50:51 Std. = der 18. Platz in AK/W35
Uta Kummer in 1:50:45 Std. = der 22. Platz in AK/W40
Hartmut Schröder in 1:53:54 Std. = der 86. Platz in AK/M50
Bei schon etwas herbstlichem Wetter (so 10°C bis etwa 14°C) mit Nieselregen und hin und wieder Sonnenschein, werden ca. 4500 Läuferinnen und Läufer insgesamt in die jeweiligen Rennen geschickt.
Die Versorgung und auch die Strecken waren perfekt ausgesucht.
Zu bemängeln wäre, dass die KM-Angaben nicht immer zu entdecken waren, Probleme bei der Startbeutelausgabe zu erkennen waren und dass die Organisatoren wohl darauf hofften, dass keiner links und rechts an den aufgestellten Hütchen am Startband seitlich vorbeiläuft, was lachhaft war. Natürlich sind viele da vorbeigesprungen und wurden für die Nettozeit nicht erfasst. Ich war einer davon.
Jörg Hilbert
Am Sonntag, den 5. September 2010, etwa um 09:00 Uhr, treffen sich zwei Henschenbuscher mit ihren zwei Lauffreunden, um am Halbmarathon bzw. am 10Km-Lauf teilzunehmen. Genaugenommen läuft nur Jörg Hilbert den Halbmarathon, während Hartmut Schröder und seine Freunde Gerhard Helget und Uwe Schöneck die 10Km-Laufstrecke unter ihre Füße nehmen.
Da Jörg sich schon im Marathontraining befindet (für Athen im Oktober) hat er sich eine Zeit von 1:50 Std. vorgenommen. Obwohl das Laufwetter nahezu ideal ist, hat er im Endeffekt eine Minute zu lange gebraucht. Hartmut und Uwe sind mit ihren Läufen zufrieden und Uwe war krankheitsbedingt nicht so gut im Training.
Die Laufzeiten sind:
Hartmut Schröder 47:28 Min. für 10 Km = der 4. Platz in AK-M50
Gerhard Helget 48:52 Min. für 10 Km = der 12. Platz in AK-M40
Uwe Schöneck 55:04 Min. für 10 Km = der 13. Platz in AK-M50
Jörg Hilbert in 1:51:12 Std. für die 21,1 Km = der 1. Platz in AK-M70
Da der Lauf in Lesum überschaubar ist, man kann gleich vom Start weg sein Tempo laufen, ist dieses Laufangebot auch für nicht so ambitionierte Läuferinnen und Läufer sehr empfehlenswert.
Neben den Soforturkunden und Blumen erhalten die Gewinner Schwarzbrot, Plattenkuchen etc. Zumindest bei solchem Wetter ist es immer wieder eine Freude an diesem schönen und gut organisierten Lauf teilzunehmen.
Jörg Hilbert
Am 07.08.2010 fand im OTe-Zentrum in Bremen-Tenever der 1. GEWOBA Treppenlauf statt. Für die BTV waren Hartmut Schröder und sein Sohn Daniel am Start.
Zu bewältigen war ein Rundkurs von 300 m und 17 Etagen mit insgesamt 290 Treppenstufen. Gestartet wurde in 90-Sekunden Abständen nach festgelegter Reihenfolge.
Für die Laufstrecke haben beide etwa knapp unter einer Minute gebraucht. Im Nachhinein eher zu langsam, hier kann beim nächsten Mal noch Zeit gewonnen werden.
Ab Treppenhauseingang, für die 17 Etagen, hat Daniel 1:50 min und Hartmut 2:00 min benötigt. Taktisch wurde nach der „Nimm 2 Stufen-Methode“ vorgegangen, die dann auch bis zum 17. Stockwerk durchgehalten wurde. Oben angekommen hatten beide zwar keine Beine mehr verspürt, aber als Belohnung winkte ein fantastischer Blick über Klein-Manhattan.
Fazit: Ein etwas schräger Lauf, der im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss.
Hartmut Schröder
Am 10.06.2010 veröffentlichte der Stadtteil-Kurier des Weser Kurier einen schönen Artikel über unseren Lauffreund Jörg Hilbert und sein Boston-Marathon-Projekt.
Zum Lesen der Zeitungskopie bitte auf das Bild klicken!
Und auf Weser-Kurier Online kann man den Bericht auch finden:
Jörg Hilberts Flieger in die USA hob wegen Flugasche nicht ab und vereitelte so seinen Start beim Boston Marathon am 19.04.10, was alle Sportler der BTV 1877 sehr bedauern. Wir veröffentlichen an dieser Stelle Jörgs Boston-Geschichte aus seiner Perspektive.
In wenigen Worten gesagt, habe ich - wegen des Vulkanausbruches auf Island - Boston gar nicht erreichen können; da die europäische Flugsicherung alle Flüge abgesagt hat. Auch mein Versuch, mit vollem Gepäck per Zug direkt in Frankfurt einzuchecken, war zum Scheitern verurteilt.
Irgendwie war von Anfang an in diesem Jahr bei meinem Marathontraining der Wurm drin. Es war so, als wenn irgendwelche Kräfte verhindern wollten, dass ich in Boston einen Marathon laufe. Im Januar, Februar und März hatte ich (wie alle) mit Schnee und Eisglätte zu kämpfen. Am 1. März lief ich unter Schmerzen, denn ich hatte mir eine Rippenprellung zugezogen. Als die Laufstrecken wieder normal laufbar waren, erwischte mich Anfang April irgendein Virus (es wurde nie festgestellt, was der Grund war, weshalb ich fast 10 Tage mit Durchfall zu kämpfen hatte). Diese Durchfallerkrankung sorgte dafür, dass ich in vier Tagen von 72 Kilo nur noch 65,5 kg auf die Waage brachte. Entsprechend schlapp und niedergeschlagen war ich zu dieser Zeit. Ich zog allerdings zu keinem Zeitpunkt die Konsequenz, das Training abzubrechen oder gar meinen Traum, in Boston den Marathon zu laufen, aufzugeben. Da mein Trainingsplan nicht zu 100 Prozent einzuhalten war, rechnete ich allenfalls mit einer etwas schlechteren Laufzeit. Zurzeit habe ich wieder 70 Kg "Lebendgewicht". Um die Trainingszeit nicht ins Leere verpuffen zu lassen, werde ich mich um einen anderen Marathon bemühen.
Alternativ kam für mich eigentlich nur der Athen-Marathon infrage. Nachdem ich aber feststellte, dass er in diesem Jahr erst im Oktober stattfindet, will ich kurzfristig einen anderen Marathon laufen. Für Hamburg dürfte es wohl schon zu spät sein; es bieten sich daher noch der Hannover-Marathon oder der Helgoland-Marathon an, die ja beide früh im Mai stattfinden. Ich bin in dieser Hinsicht offen. Mal sehen, welcher Marathon es sein wird.
Jörg Hilbert
Anmerkung der Online-Redaktion: Es ist Hamburg geworden! Jörg hat noch einen Startplatz ergattert und ist am 25.04.10 den Marathon in 4:24:23 gelaufen. Das ist der 17 Platz seiner Altersklasse. Glückwunsch!
Da der zweite Lauf der Bremer Winterlaufserie im Bürgerparklauf wegen Vereisung der Laufstrecke abgesagt werden musste, zählt der erste und der dritte Lauf als Gesamtwinterserie.
Alle Läuferinnen und Läufer waren gespannt, mit welchen Laufbedingungen der 7. März aufwarten würde. Leider musste es am Samstag - einen Tag vor dem dritten Lauf - wieder heftig schneien; so lag wieder einmal eine festgetretene Schneedecke auf der Laufstrecke. Bei den ersten beiden Laufrunden war es rutschig, bei der dritten Runde war es glatt und die vierte Laufrunde war sogar sauglatt. Bei einer Temperatur so um die 1°-3° C und wenig Wind hatten es viele der Läuferinnen und Läufer vorgezogen, gar nicht erst anzutreten. Einige haben auch aufgegeben oder sind zu Hause geblieben, weil sie tatsächlich krank waren. Von den mehr als 760 gemeldeten Teilnehmern kamen beim dritten Lauf tatsächlich nur 540 ins Ziel. Läuferisch gesehen waren es – bei beiden Läufen - keine guten Teilnahmebedingungen; aber davon waren ja alle betroffen.
Hier nun die Laufergebnisse der Henschenbuscher, die heil im Ziel angekommen sind.
Große Laufserie (20,1 Km):
Carsten Dohrmann 1:46:47 Std. = 48. Platz in M45 Gesamt: 42. Rang in 2:34:54 Std.
Uta Kummer 1:56:27 Std. = 10. Platz in W40 Gesamt: 10. Rang in 2:47:12 Std.
Jörg Hilbert 1:57:35 Std. = 3. Platz in M70 Gesamt: 2. Rang in 2:50:57 Std.
Karoline Kurscheid 2:07:05 Std. = 15. Platz in W40 Gesamt: 14. Rang in 3:08:27 Std.
Kleine Laufserie (9,9 Km):
Jens Roeder 44:14 Min. = 16./ M40 Gesamt: 14. Rang/ M40 in 1:29:44 Std.
Folko Fichtner 46:51 Min. = 21./ M40 '' 17. Rang/ M40 in 1:34:00 Std.
Heino Oetting 51:08 Min. = 15./ M50 '' 16. Rang/ M50 in 1:46:01 Std.
Alexandra Roeder 53:21 Min. = 3./ W30 '' 2. Rang/ W30 in 1:44:48 Std.
Klaus Hoyer (Saul*) 58:02 Min. = 29./ M50
Antje Fichtner 59:20 Min. = 23./ W40 '' 19. Rang/ W40 in 1:57:04 Std.
Conny Brüning 59:20 Min. = 24./ W40 '' 20. Rang/ W40 in 1:57:36 Std.
Martina Ludwig 59:20 Min. = 25./ W40 '' 21. Rang/ W40 in 1:57:36 Std.
Diana Koch 59:22 Min = 26./ W40
Helmut Lampe-Winkelmann 70:25 Min. = 4./ M70 Gesamt 2. Rang/ M70 in 2:18:05 Std.
Wie in den letzten Jahren üblich, wurde auch diesmal der 3. Winterlauf mit einem Treff bei Annegret Merke (= Essen, Trinken und Quatschen) abgeschlossen.
JH
Am Sonntag, 10. Januar 2010 um 10:30 Uhr starten etwa 800 Läuferinnen und Läufer, um am ersten Bürgerparklauf der Bremer Winterserie teilzunehmen. Hier treffen sich die LäuferInnen jedes Jahr, um ihre Form für das neue Jahr zu testen. Dieses Mal ist der Bürgerparklauf auch im wahrsten Sinne ein richtiger Winterlauf. Der Schnee hat sich vom vielen Laufen in eine eisharte Laufstrecke verwandelt, da es tagelang geschneit hatte. Laufen mit Spikes hat so gewisse Vorteile. Wenn man überholen möchte, muss man neben dem Weg durch hohen Schnee laufen. Bei solch einer Laufstrecke sind natürlich keine Bestzeiten herauszuholen.
Beim 1. Lauf am 10. Januar 2010 müssen alle Teilnehmer/innen zunächst die 9,9 Km-Strecke laufen. Hier nun die Ergebnisse der diesjährigen Winterlaufserie:
Für die kleine Winterlaufserie
Antje Fichtner 57:44 Min.= 21. Platz in AK W40
Folko Fichtner 47:08 Min.= 23. Platz in AK M40
Amelie-Sofia Winkelmann 72:25 Min.= 9. Platz in AK WJ
Helmut Lampe-W. 67:39 Min.= 3. Platz in AK M70
Heino Oetting 54:53 Min.= 27. Platz in AK M50
Saul Revel 67:34 Min.= 44. Platz in AK M50
Alexandra Roeder 51:27 Min.= 2. Platz in AK W30
Jens Roeder 45:30 Min.= 18. Platz in AK M40
Hartmut Schröder 53:37 Min.= 24. Platz in AK M50
Conny Brüning 58:16 Min.= 25. Platz in AK W40
Martina Ludwig 58:15 Min.= 24. Platz in AK W40
Für die große Winterlaufserie
Angelika Hartwig 47:06 Min.= 2. Platz in AK W50
Jörg Hilbert 53:22 Min.= 1. Platz in AK M70
Uta Kummer 50:51 Min.= 9. Platz in AK W40
Karoline Kurscheid 61:22 Min.= 22. Platz in AK W40
Annegret Merke 67:35 Min.= 5. Platz in AK W60
Carsten Dohrmann 48:07 Min.= 57. Platz in AK M45 JH
